von Benedikt Manegold
Ortsbezogenes modulares Storytelling: Der Arizon XR-Prototyp in der Praxis
Ortsbezogenes modulares Storytelling: Der Arizon XR-Prototyp in der Praxis
von Benedikt Manegold
Ein zentrales Merkmal des Arizon XR-Prototypen ist seine strikte Lokationsbasierung (Location-based XR). Die digitalen Inhalte werden ortsspezifisch kuratiert, um Passantinnen und Passanten gezielt in die Innenstädte zu leiten und dort durch maßgeschneidertes Spatial Storytelling an den physischen Raum zu binden.
Während der verschiedenen Feldforschungsphasen wurden die narrativen Strukturen kontinuierlich evaluiert und an die Module des „Modulomaten“ angepasst. Die Erprobung erfolgte iterativ über mehrere Städte hinweg:
● Recklinghausen: Einsatz eines ersten dreidimensionalen Testobjekts (ein virtuelles Reh) zur Überprüfung der raumstabilen Verankerung.
● Bochum: Platzierung einer animierten virtuellen Statue des Bergmanns Fritz Husemann sowie des offiziellen 3D-Stadtlogos direkt auf dem realen Husemannplatz.
● Gelsenkirchen (Frankeplatz): Die Zusammenführung aller Erkenntnisse mündete in einer Abschlusspräsentation auf dem Frankeplatz im Gelsenkirchener Stadtteil Ückendorf. Hier wurde ein komplexer, roter Faden über eine Vielzahl synergetischer XR-Module gespannt.



