von Benedikt Manegold, Nikolas Ruda

4 Minutes

Ausblick AR-Zone

Ausblick AR-Zone

von Benedikt Manegold, Nikolas Ruda

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Wie könnte die AR-Zone in der Zukunft aussehen? Um diese Frage zu beantworten, müssen weitere Fragen im Vorfeld geklärt werden. Im Fall der modularisierten AR-Zone ist es beispielsweise denkbar, dass sie nicht nur als AR-Zone in der Innenstadt, sondern auch als Plattform ähnlich dem Google Playstore oder dem Apple Store funktioniert. In diesem Sinne wäre die AR-Zone auch ein Verzeichnis, in dem alle verfügbaren AR-Module für eine bestimmte AR-Zone gelistet sind.

Diese Module können von Drittanbietern eingereicht werden, müssen aber standardisierte Vorgaben erfüllen, um gelistet zu werden. So können einerseits ungewollte Inhalte vermieden werden und gleichzeitig ein Qualitätsstandard eingesetzt werden. Den Entwicklern werden die nötigen technischen Grundlagen und Strukturen für die Entwicklung der Module zur Verfügung gestellt. Hier ist beispielsweise auch denkbar, ein Lizenzsystem aufzubauen und einzusetzen.

AR-Zonen als Plattform

Die Funktionalität der AR-Zonen, wie sie bereits im Prototyp vorhanden ist, könnte auf einige Weisen erweitert werden. Hier sind ein paar Ansätze, wie eine ausgebaute Anwendung aussehen könnte:

Multiplattform Nutzung

Neben dem Betreten einer AR-Zone über die MR-Brille Magic Leap 2, ist dies auch mit Smartphones und Tablets möglich. Die Funktionalität bleibt dabei erhalten, jedoch ist Bedienung entsprechend angepasst auf die Touchscreen-Bedienung der Geräte. So wird mehr Zugänglichkeit zu den AR-Zonen gewährleistet.

Authoring-Tools über begleitende Web App

Administratoren können Inhalte, die Nutzende in den AR-Zonen platzieren, über eine Web App verwalten. Dort können sie beispielsweise neue 3D Modelle hochladen, die dann dynamisch von der Hauptanwendung geladen werden. Zudem können die Administratoren spezielle Events starten und Auswertungen ansehen. So können beispielweise BürgerInnen bei der Stadtplanung besser beteiligt werden, indem ein Event gestartet wird, in der in einer Zone nur Objekte, die der Stadtplanung dienen, etwas Parkbänke, platziert werden. Nachdem Nutzende Platzierungen in der Hauptanwendung bewertet haben, können die Administratoren diese Auswertungen in der Web App lesen und sich auf einfache Weise statistische Auswertungen liefern lassen.

Erstellung von AR-Zonen über die Anwendung selbst

Administratoren können in der Anwendung selbst neue AR-Zonen erstellen, indem sie die Umgebung als VPS-Scan erfassen. Die Zonen werden nach einem Upload dann automatisch für normale Nutzende bereitgestellt. Über die Web App können weitere Metadaten zu den neuen AR-Zonen hinzugefügt werden (Name, Beschreibung, Vorschaubild etc.).

Erweiterung des Multiuser-Szenarios

Nutzende können sich in der Anwendung eigene Profile erstellen und die Profile von anderen Nutzenden beim Betrachten derer Platzierungen anschauen. Für die Individualisierung können die Nutzenden die eigenen Profile mit verschiedenen Abzeichen etc. aufhübschen. Solche Abzeichen können sie für Aktionen in den AR-Zonen freischalten (analog zu Achievements in Videospielen) und werden so weiter motiviert öfter die AR-Zonen zu betreten.

Zusätzlich ist die Synchronizität der Anwendung soweit ausgebaut, dass Nutzende die Aktionen anderer in Echtzeit verfolgen können.